Nasenbluten, Kreislaufprobleme oder mit dem Fuß umgeknickt? In den großen Pausen steht für solche Fälle jetzt wieder unser Schulsanitätsdienst (SSD) zur Verfügung.
In Raum 039 (Vorraum der Cafeteria) hat der SSD seinen festen Standort, hier kann man also bei kleineren Verletzungen Hilfe finden. Auf dem Schulhof ist in den Pausen aber auch ein mobiles Team unterwegs, das helfen kann.
In einem ersten Erste-Hilfe-Kurs, der von Frau Schran-Stenders und Frau Hildner geleitet wurde, haben jetzt 18 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 7, 8, Q1 und Q2 alles Wichtige zur Erstversorgung bei kleineren und größeren Unfällen gelernt oder – nach zwei Jahren Coronapause – wieder aufgefrischt. Sie lernen dabei aber nicht nur, wie sie sich in Notfällen verhalten, sondern auch, wie sie Gefahren erkennen können, noch bevor etwas passiert. Auch die mentale Unterstützung verletzter Personen gehört zur Ausbildung.
Wer über den Erste-Hilfe-Kurs hinaus an der Schulsanitätsdienst-AG teilnimmt, ist dann Mitglied des Ersthelferteams unserer Schule. Die „Sanis“ unterstützen uns dabei nicht nur in den großen Pausen, sondern auch bei anderen Veranstaltungen wie dem Einsteintag, den Theateraufführungen oder dem Sportfest. Sogar bei außerschulischen Events ist unser SSD aktiv und kühlt z. B. beim Duisburg- Marathon verstauchte Gelenke oder versorgt beim Beachvolleyball kleinere Wunden.
Frau Schran-Stenders und Frau Hildner bieten noch weitere Erste-Hilfe-Kurse an. Wer in diesem Jahr keinen der begehrten Plätze mehr ergattern kann, hat im nächsten Schuljahr nochmal eine Chance. Denn dann werden wieder neue „Sanis“ ausgebildet.
Letztes Jahr wurden in Workshops an unserer Schule Trommeln in unterschiedlichen Größen gebaut und auch in einzelnen Klassen zum Einsatz gebracht. Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Hofius hatte aber von Anfang an mit den Trommeln mehr vor.
So hat sie jetzt die ersten beiden Drum Circles organisiert, bei dem über 200 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 ermutigt wurden, gemeinsam in der Aula miteinander zu musizieren. Geleitet wurde der Drum Circle vom Rhythmuspädagogen Philipp Schaefer.
„Ein Drum Circle ist kein Trommelkurs im klassischen Sinne, in dem bestimmte ethnische Rhythmen auf nur einer Trommelart vermittelt werden, sondern eher eine wunderbare Gelegenheit, frei von Stress die eigene Freude am Rhythmus auszuleben und das eigene Rhythmusgefühl weiter zu entwickeln“, betont Hofius. Trommeln im Drum Circle heißt also: aufeinander zu hören und aufzugehen im gemeinsamen Beat, neue Rhythmen zu erfinden und Spaß zu haben, an dem, was im Moment entsteht. Unserer Schulsozialarbeiterin ist es dabei wichtig, sowohl den einzelnen Menschen in seiner Individualität zu stärken als auch das wertschätzende Miteinander zu fördern.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden dabei gut, dass nicht jede Klasse für sich getrommelt hat, sondern man in der ganz großen Gruppe aufeinander hören und achten musste. Dabei ging es natürlich auch sehr laut zu, sodass der eine oder andere auch außerhalb der Aula den Beat der Drum Circles hören konnte.
Die Aktion soll auf jeden Fall wiederholt werden, getrommelt werden kann aber auch schon vorher bei unserer Schulsozialarbeiterin - dann aber in kleineren Gruppen.

Am Dienstag und Freitag letzter Woche haben alle unsere fünften Klassen einen Ausflug zur „Schule Natur“ im Grugapark Essen gemacht und am Programm „Wissen und Bewegung“ teilgenommen.
Bei herrlichstem Sonnenschein haben wir eine abwechslungsreiche Zeit dort verbracht. Nach der Busfahrt wurde jede Klasse von einem Umweltpädagogen in Empfang genommen. Wir mussten zuerst in zwei Gruppen einen Turm bauen, dessen Teile wir nur als Gruppe mit Hilfe von Seilen aufgreifen konnten. Nach einigen Versuchen gelang uns sowohl der Auf- als auch der Abbau relativ schnell und wir haben gemerkt, wie gut wir als Gruppe zusammengearbeitet haben.
Danach haben wir verschiedene Pflanzen probiert – zum einen den Sauerklee, zum anderen Dahlienblüten, die unsere Zungen ganz lila verfärbt haben.
Beim Tiergeräusche-Raten gab es echte Experten in unserer Klasse, die fast jedes Tier richtig erkannt haben.
Nach einem Gruppenlauf mit geschlossenen Augen gab es ein weiteres Teamspiel: Wir mussten aus ca. 20 Holzpfählen gemeinsam ein Tipi bauen, was auf dem unebenen Waldboden gar nicht so einfach war. Aber schließlich ist es allen Gruppen gelungen.
Den Rest der Zeit durften wir rund um den Wasserfall im Grugapark ein bisschen herumklettern oder haben einfach Pause im Schatten gemacht.
Gegen 13 Uhr ging es zurück nach Rumeln und alle waren sich einig, dass es ein toller Ausflug gewesen ist, der den Teamgeist in der Klasse gestärkt hat!
139 neue Einsteiner wurden heute in der Aula mit zwei würdigen Feiern begrüßt.
Etwas später als die „alten“ Einsteiner wurden die Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen um 10.15 Uhr und 11.15 Uhr zunächst von unserem Schulleiter Herrn Jelitto und Frau Lienenbecker als Erprobungsstufenkoordinatorin herzlich willkommen geheißen. Nach musikalischen Beiträgen wurden die neuen Einsteiner in ihre Klassen aufgeteilt, die sie ja schon am Schnuppernachmittag vor den Sommerferien kennen gelernt hatten. Dann ging es mit den Klassenleitungsteams in den Klassenraum zur ersten richtigen „Unterrichtsstunde“ am Einstein. Mit im Gepäck: Jede Menge Infos über unsere Schule und eine Pausenkiste mit Spielmaterialien, die der Förderverein spendiert hat.
In den nächsten Tagen werden die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler noch viel Unterricht bei Ihren Klassenleitungsteams haben und dabei unsere Schule ganz genau erkunden können. Und Ende August findet ein gemeinsamer Ausflug in den Grugapark nach Essen statt.
Wir wünschen allen neuen Einsteinern neun wunderbare Jahre an unserer Schule!
Seit einigen Jahren können SchülerInnen der Jahrgangsstufe Q1 den Projektkurs Astronomie belegen und sich dabei mit dem Aufbau unseres Sonnensystems, dem historischen Wandel des Weltbildes, Sternbildern, Astrofotografie und vielen weiteren spannenden Themen beschäftigen. Auch in dem Schuljahr 2021/2022 begaben sich interessierte SchülerInnen auf eine gemeinsame Reise durch unser Universum.
Neben zahlreicher Kleinprojekte, der Entwicklung von Spielen mit astronomischen Fragestellungen und dem Erstellen von Lernvideos zu unterschiedlichen Themen erkundeten die SchülerInnen des Projektkurses die Planeten Jupiter und Saturn bzw. den Mond per Fernrohr, fotografierten den Sternenhimmel und erlebten zum Abschluss eine Exkursion ins Planetarium nach Bochum.

Auch in diesem Jahr entstanden am Ende des Projektkurses Astronomie wieder tolle Projektarbeiten - darunter eine „Klappwand“ mit umfangreichen Informationen zur Astronautenausbildung, ein futuristisches Modell einer Merkurbasis/Dyson-Sphäre/Skyhook, aufwändig gestaltete Plakate zur Sonne bzw. zu den Strukturen unseres Universums, Lernvideos zur Biografie Stephen Hawkings bzw. zur Problematik des Weltraummülls, ein Kinderbuch, ein Buch über die fiktionale Flucht von der Erde und ein Modell der ISS mit allen wesentlichen Informationen zur Internationalen Raumstation.

„Baue ein Mausefallen-Katapult und schieße damit einen Tischtennisball so weit wie möglich!“ oder „Entwickle ein Tauchboot, welches untergeht und nach einer festgelegten Zeit wieder automatisch im Wasser aufsteigt!“
An diese beiden kniffligen Aufgaben haben sich acht Schüler der Klasse 6a herangewagt und mit ihren „Erfindungen“ am Finale von freestyle-phyics an der Universität Duisburg teilgenommen. Wochenlang haben sie getüftelt und unzählige Male Tischtennisbälle aus verschiedenen Winkeln abgeschossen, um eine optimale Weite zu erzielen. Stundenlang wurde das Badezimmer belagert, um das Tauchboot noch exakter auf- und absteigen zu lassen. Am Ende flog der Tischtennisball stolze 7,92m weit und zwei Kamerateams vom WDR und von RTL waren sehr interessiert an den kreativen Techniken, mit denen die Gewichte an den Tauchbooten abgeworfen wurden.
Neben dem Wettbewerb haben die Einsteiner noch interessante Vorträge z.B. zu Experimenten unter Schwerelosigkeit besucht, im Nano-Schülerlabor den Lotus-Effekt bestaunt, einen riesigen Hörsaal erkundet und besonders leckere Waffeln in der Mensa gegessen.
Es waren zwei tolle und erlebnisreiche Tage an der Universität, von denen alle so sehr begeistert waren, dass sie es kaum erwarten können, mit ihren neuen Erfindungen im nächsten Jahr wieder an den Start zu gehen.

Der Projektkurs „Theater“ konnte am Freitagabend (03.06.2022) nach drei Jahren coronabedingter Pause endlich mal wieder einen Premierenabend feiern. Dabei ging es in der gut besuchten Aula auf „Hexenjagd“. Der Titel des Stücks von Arthur Miller wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen und in der Tat wurde das Publikum auf Zeitreise ins 17. Jahrhundert geschickt.
Thematisch ist das Stück, das auf wahren Begebenheiten beruht, aber hochaktuell: Es geht nämlich weniger um die tatsächliche Jagd nach Hexen als um Denunziation, Angst vor Strafe, Massenwahn und Machtmissbrauch.
Volker Brinkschulte und Simone Hildner, die den Projektkurs „Theater“ leiten, waren froh, dass diese Inszenierung jetzt stattfinden konnte. In den letzten Jahren wurde zwar auch geprobt (für andere Stücke), die Aufführungen konnten dann aber leider wegen Corona nicht stattfinden. Jetzt durften die Schülerinnen und Schüler der Q1 nach einem Schuljahr harter Probenarbeit aber endlich zeigen, was sie alles gelernt haben, und das war nicht nur jede Menge Text. Auch schauspielerisch konnten die Akteure überzeugen. Die Premierenfeier im Anschluss war also mehr als verdient.
Und wer sich jetzt ärgert, dass er die Premiere verpasst hat: Am Dienstag, 7.6., und Freitag, 10.6., finden jeweils um 19 Uhr weitere Vorstellungen bei freiem Eintritt statt.