Von Einstein-Reporter Zeyd

Der Jugendroman „Erebos“ ist von Ursula Poznanski und ich kenne ihn aus dem Deutschunterricht, in dem wir ein Portfolio dazu machen.

„Erebos“ bedeutet „Dunkelheit“ oder „tiefer Schatten“ was auch zu dem Buch passt. Denn „Erebos“ ist in dem Roman ein Computerspiel, das streng geheim ist. In einer Londoner Schule verhalten sich einige Schülerinnen und Schüler immer merkwürdiger. Dazu zählt auch Colin, der Freund vom Protagonisten Nick (16 Jahre). Er kommt auf einmal nicht mehr zum Basketballtraining und auch oft nicht mehr zum Unterricht. Wenn er doch mal da ist, wirkt er sehr müde. Immer wenn Nick ihn darauf ansprechen will, wechselt er schnell das Thema. Später findet Nick heraus, dass der Grund für dieses merkwürdige Verhalten ein mega Spiel ist. Als Nick selbst an das Spiel kommt, ist er sofort begeistert. Seltsam ist nur, dass das Spiel weiß, wie er heißt.

Ich fand das Buch richtig toll, weshalb es auch nicht viel zu kritisieren gibt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, mittendrin zu sein und alles wie im Film zu sehen. Die Sprache wirkt sehr authentisch, wenn z. B. die Jugendlichen miteinander reden, liest sich das sehr echt. Auch die Idee, dass man seinen eigenen Spielcharakter erstellen kann, hat mir gut gefallen, aber ich hätte mir da noch mehr Auswahlmöglichkeiten gewünscht.

Ich würde das Buch auf jeden Fall allen ab 12 Jahren weiterempfehlen.