Streitschlichtungs-AG

Was macht die AG?

Zunächst werden inder Streitschlichtungs-AG die Streitschlichter*innen ausgebildet: Die AG-Treffen finden einmal wöchentlich (i.d.R. in einer Mittagspause) statt, und die Teilnehmer*innen lernen theoretisch und praktisch, wie man sich in andere hinein versetzt, ein Gespräch moderiert, anderen dabei hilft, einen bestimmten Standpunkt zu verstehen und schließlich auch dabei, eine Lösung zu finden.

Die gelernten Gesprächs-und Fragtechniken, werden im Rahmen von Rollenspielen eingeübt. Das nötige Einfühlungsvermögen und die Haltung, mit der man als Schlichter*in in ein solches Gespräch gehen sollte, werden spielerisch erlernt und trainiert.

Nach dem Ende derAusbildung haben die jeweiligen Schlichter*innen während einer ersten großen Pause pro Woche „Dienst“. D.h., sie halten sich im Schlichtungsraum auf und führen bei Bedarf Schlichtungen durch.

Die AG-Treffen finden nur noch unregelmäßig statt; es geht dann darum, dass man nichts verlernt und dass die Schlichter*innen sich austauschen können.

Wer kann an der AG teilnehmen?

An der AG können Schüler*innen ab Klasse 7 teilnehmen. In Ausnahmefällen kann die Ausbildung auch bereits in Klasse 6 begonnen werden.

Wann und wo findet die AG statt? Wer leitet die AG?

aktuelles AG-Angebot

Was ist sonst noch wichtig?

Für die Streitschlichtung eignen sich Schüler*innen, die andere gerne beim Lösen ihrer Probleme unterstützen, ohne sie zu verurteilen oder sie bevormunden zu wollen. Ebenso wichtig ist, dass man tolerant, aufgeschlossen, freundlich und einfühlsam ist. Wenn man die Streitschlichterausbildung abschließt, erhält man eine Urkunde, die dies bestätigt. Darüber hinaus wird die Teilnahme an der Streitschlichtung auf den Zeugnissen vermerkt. Vor allem bei Bewerbungen für soziale Berufe können diese Zusatzqualifikation und das so gezeigte Engagement ein Pluspunkt sein.