Informationspflicht, Art. 13 DSGVO

Zur Erfüllung der Grundsätze einer fairen und transparenten Verarbeitung personenbezogener Daten ist als neue Verpflichtung vorgegeben, dass der Verantwortliche den betroffenen Personen zum Zeitpunkt der Erhebung mitteilt, zu welchen Zwecken die Daten verarbeitet werden, Name und Kontaktdaten der Verantwortlichen, u.v.m.

Auch bislang haben selbstverständlich Betroffene bereits das Recht, sich über die Verarbeitung ihrer Daten informieren zu lassen (vgl. § 120 Abs. 7 SchulG), – dies allerdings auf ihre eigene Initiative hin. Künftig ist umgekehrt der Verantwortliche in der Pflicht, von sich aus die Betroffenen – also Schüler, Eltern und Lehrkräfte – zu informieren.

Damit dies ohne unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand praktikabel ist, wird es als ausreichend angesehen, wenn diese Informationen auf der Homepage der jeweiligen Schule veröffentlicht werden.

Quelle: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Datenschutz/Umsetzung-EU-Datenschutzgrundverordnung/Regelungsbereiche/index.html

Welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden dürfen, wie diese zu sichern sind und wann Datenübermittlungen zulässig sind, bestimmen die

Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten von Schülerinnen, Schülern und Eltern (VO-DV I)

Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten der Lehrerinnen und Lehrer (VO-DV II)