U18-Europawahl am AEG

Am 17.05.2019 nahmen unsere Schülerinnen und Schüler an der U18-Europawahl statt. Ein Bericht darüber wurde im WDR gesendet:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duisburg/video-europawahl-test-an-duisburger-schule-100.html

Simulation des Europäischen Parlaments

Was bedeutet es, einen Kompromiss im politischen Sinn zu finden? Wie verlaufen Entscheidungsprozesse im Europäischen Parlament?

Diese und andere Fragen wurden einigen Schüler*innen der Oberstufe bei der Simulation des Europäischen Parlaments im Duisburger Rathaus beantwortet, bei der sie in die Rolle von Abgeordneten unterschiedlicher Fraktionen des Europäischen Parlaments schlüpfen konnten. So erlebten sie für einen Tag, was es bedeutet, eine politische Entscheidung zu treffen. Dabei mussten auch strittige Positionen einiger Fraktionen übernommen werden.

Der Tag stand im Zeichen aktueller Fragen rund um die Umweltpolitik der EU. Ganz konkret mussten die Schüler*innen einen aktuellen Gesetzesentwurf der Umwelt/-und Abgasregelungen überarbeiten und für ihre Vorschläge Mehrheiten bei den Fraktionen finden. Sie wurden dabei von Mitgliedern der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Duisburg/Düsseldorf begleitet, die diese Simulation organisieren. Die JEF ist eine überparteiliche Jugendorganisation, die sich vorgenommen hat, die europäische Idee unter jungen Menschen zu verbreiten. Unsere Schüler*innen waren von der Organisation und dem Ablauf der Veranstaltung begeistert. Für viele Teilnehmer war es ein ganz neuer Einblick in politische Entscheidungsverfahren und das politische Interesse wurde neu geweckt. Deshalb wird es auch nächstes Jahr wieder die Möglichkeit geben, an der Simulation teilzunehmen.

Stadtführung durch Obdachlose

Eine Stadtführung durch Düsseldorf: Da denkt man an den Landtag, den Medienhafen oder natürlich die Kö. So ganz und gar nicht luxuriöse Seiten dieser Stadt lernten jetzt aber die Q2-Schüler*innen der Sowi-Grundkurse von Frau Schill und Herrn Hartz kennen. Die ehemaligen Obdachlosen Markus und Vanessa zeigten ihnen nämlich die Stellen Düsseldorfs, die man aufsucht, wenn man obdachlos ist,  wie ein Männerwohnheim, eine Methadoneinrichtung oder ein Café, in dem man sich tagsüber aufhalten kann. Dabei erzählten sie von ihrem Leben auf der Straße und wie sie überhaupt obdachlos wurden. Markus zum Beispiel ist gelernter Industriekaufmann, der plötzlich arbeitslos wurde und vor Scham weder die Hilfe seiner Eltern noch die des Staates in Anspruch nehmen wollte. Vanessa hingegen wurde schon als Teenager obdachlos, nachdem sie mehrmals von zu Hause ausgerissen war. Die Schüler*innen waren nach der Führung sehr betroffen, wenngleich die eine oder andere Anekdote von Markus und Vanessa sie durchaus auch schmunzeln ließ. Da diese Stadtführung, die von der Organisation Straßenleben angeboten wird, alle Beteiligten beeindruckt hat, soll sie zukünftig in der Q1 regelmäßig durchgeführt werden.