Die WDR Lokalzeit Duisburg berichtet über die Zeugnisausgabe des Doppeljahrgangs, der 2013 gemeinsam Abitur machen wird.
WDR Lokalzeit: Zeugnisse am Albert-Einstein-Gymnasium in Duisburg
Entschuldigungsverfahren in der Oberstufe
1. Jede Schülerin / jeder Schüler ist verpflichtet, ein Entschuldigungsheft zu führen. Das Entschuldigungsheft muss von der Schülerin und vom Schüler ständig mitgeführt werden.
2. Der Beratungslehrer kann jederzeit das Entschuldigungsheft zur Überprüfung einsehen. Im Heft muss der gültige Stundenplan eingeklebt sein. Die Entschuldigung muss unaufgefordert in der nächsten Kursstunde, die der Schüler wieder besucht, vorgelegt werden. Liegt die Entschuldigung nicht spätestens in der übernächsten Stunde vor, so wird die Entschuldigung nicht mehr anerkannt. Der Schüler gilt dann als unentschuldigt.
3. Bei einer Erkrankung von länger als zwei Tagen muss eine Benachrichtigung spätestens am 2. Schultag bei der Schule erfolgen (§ 43,2 SchG). Beim Wiedererscheinen zum Unterricht legt die Schülerin / der Schüler dann eine schriftliche Entschuldigung vor.
4. Bei versäumten Stunden muss immer der vollständige Tagesplan eingetragen werden, nicht nur die versäumten Stunden. Die nicht versäumten Stunden werden von der Schülerin / vom Schüler mit anwesend gekennzeichnet, die übrigen bei Vorlage des Heftes von den zuständigen Kurslehrerinnen / Kurslehrern abgezeichnet.
5. Bei plötzlichen Erkrankungen am Schulvormittag meldet sich die Schülerin / der Schüler bei der Kurslehrerin / dem Kurslehrer seiner letzten Unterrichtsstunde oder der Pausenaufsicht ab. Diese/r macht einen Vermerk in das Entschuldigungsheft, nach welcher Stunde sie / er die Schülerin / den Schüler krank entlassen hat.
6. Beurlaubungen sind vorhersehbar und müssen 3 Tage vor dem Beurlaubungstag beantragt werden.
7. Ein Fehlen beim Unterricht am letzten Schultag vor oder am ersten Schultag nach den Ferien muss mit einem Attest belegt werden.
Die Schüler/innen gelten als unentschuldigt, wenn sie die Zeit oder die Form des Entschuldigungsverfahrens nicht einhalten. Bei einem zu großen Anteil an unentschuldigtem Fehlen verfällt das Recht auf eine Feststellungsprüfung zur Beurteilung der sonstigen Mitarbeit. Nicht jede Erklärung muss als Entschuldigung anerkannt werden.
Nach § 47 Ziff 1.8 SchG endet das Schulverhältnis, wenn die nicht mehr schulpflichtige Schülerin / der nicht mehr schulpflichtige Schüler trotz schriftlicher Erinnerung ununterbrochen 20 Unterrichtstage unentschuldigt fehlt.
Nach § 53 Abs. 4 SchG kann eine Entlassung einer Schülerin oder eines Schüler, die oder der nicht mehr schulpflichtig ist, ohne vorherige Androhung erfolgen, wenn die Schülerin / der Schüler innerhalb eines Zeitraumes von 30 Tagen insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt hat.
Fehlen bei Klausuren:
Wer aus Krankheitsgründen eine Klausur nicht mitschreiben kann, hat prinzipiell das Recht, die Klausur nachzuschreiben, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
1. Das Fehlen ist aus zwingenden Gründen erfolgt. Die Erkrankung wird morgens telefonisch der Schule mitgeteilt.
2. Eine Erkrankung muss mit einem Attest spätestens am 2. Schultag nach der Klausur nachgewiesen werden. Dazu wird das Attest zuerst dem Beratungslehrer oder dem Oberstufenkoordinator vorgelegt, dann erst dem Fachlehrer! Beratungslehrer/in und Oberstufenkoordinator entscheiden in Zweifelsfällen, ob eine Schülerin / ein Schüler nachschreibt! Es wird in jedem Einzelfall das Recht auf Nachschreiben der Klausur rechtlich und sachlich geprüft.
3. Beurlaubungen innerhalb des Klausurenzyklus werden nur bei ganz zwingenden Gründen gewährt.
4. In allen anderen Fällen gilt das Fernbleiben am Klausurtag als Leistungsverweigerung. In diesem Fall muss für die nicht mitgeschriebene Klausur die Note 6 = 0 Punkte erteilt werden. Beim Nachschreibetermin muss eine Erkrankung bis 10.00 Uhr telefonisch gemeldet sein und der Krankheitsfall durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden.
AEG Schüler besuchten Sommeruni
Werkstoffwunder Automobil - Sommeruniversität an der Bergakademie - TU Freiberg vom 29.07.-03.08.07 mit Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums
Einleitung
Während andere ihre letzte Sommerferienwoche noch im Urlaub verbringen, machten sich zehn interessierte und gespannte Schülerinnen und Schüler aus unseren Jahrgangsstufen 12 und 13 auf, an der diesjährigen Sommeruniversität der TU Freiberg von Sonntag, dem 29.07., bis Freitag, dem 3.08.07, teilzunehmen.
Nachdem eine kleine Schülergruppe bereits im Januar zusammen mit Herrn Brode und Herrn Cassens von unserem Kooperationspartner Mittal Steel Duisburg-Ruhrort einen Besuch zum Tag der offenen Tür in Freiberg absolviert hatte, ist die Idee entstanden, in den Sommerferien einer interessierten Schülergruppe die Teilnahme an der 5-tägigen Sommeruniversität am Institut für metallische Umformung von Prof. Dr. Lehmann mit umfangreichen Programm zum Thema „Werkstoffwunder Automobil“ (Exkusionen, Praktika, Ortsbesichtigungen, Einblicke in Studium und Beruf des Ingenieurs, Schnuppern von „Uni-Luft“) zu ermöglichen. Sämtliche Kosten für Fahrt und Unterbringung wurden dabei mit besonderem Dank von der Firma Mittal Steel gesponsert.
Die Veranstaltung steht wie zahlreiche andere Aktivitäten, die wir seit letztem Schuljahr am AEG in vielfältiger Weise fördern und etablieren, in direktem Bezug zum vereinbartem Anliegen der Kooperation mit Mittal Steel, die technischen Studiengänge und den Ingenieurberuf für unsere Schülerinnen und Schüler bekannter, greif- und vorstellbarer werden zu lassen. Daher sollen allen interessierten Schülerinnen und Schülern frühzeitig berufliche Perspektiven aufgezeigt werden – insbesondere in diesem aktuell unter spezifischem Fachkräftemangel leidenden Bereich, der doch für die technisch-industrielle und innovative Zukunft unseres Landes von großer Bedeutung ist.
Eine Woche lang die „Elite"
Eine Schülerin der Jahrgangsstufe 13 berichtet von ihren Erfahrungen bei der Schülerakademie für Mathematik und Informatik
Schülerakademie für Mathematik und Informatik klingt in Ohren vieler Schüler grauenhaft. Man wird oft gefragt, warum man an so etwas teilnehmen will. Die Antwort liegt doch klar auf der Hand: Wenn man Mathe oder Informatik mag und das auch halbwegs gut kann, kann man sich den Versuch starten und sich anmelden. Ob man angenommen wird, ist die andere Frage. Am Anfang habe ich mir auch nicht viele Hoffnungen gemacht, dass ich angenommen werde. Zwar hatte ich eine sehr gute Note in Mathe, aber Informatik als Fach hatte ich noch nie. Doch wie es das Schicksal wollte, wurde ich aufgenommen und meine Schulkameradin auch.
Bericht über das Seminarwochenende der Stufe 11 in Xanten, 31.8.bis 2.9.07
Zum dritten Mal fand das für die Stufe 11 im Schulprogramm vorgesehene Wochenende statt, während dessen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit hatten, sich untereinander besser kennen zu lernen und für ihren zukünftigen Unterricht bedeutsame Techniken zu erlernen.
Nach einer allgemeinen Einführung in Besonderheiten der Sekundarstufe II und insbesondere der Stufe 11 am Freitagvormittag wurde die Stufe in 5 Gruppen aufgeteilt, die dann bis zum Sonntag jeweils 5 Workshops bewältigen mussten.
Wie in den Vorjahren ging es um
- Laufbahnplanung in der SII
- Rhetorik
- Wissenschaftliches Arbeiten
- Präsentation
- Einführung eines CAS-fähigen Taschenrechners für den Mathematikunterricht
Das allgemeine Urteil zum Ende des Wochenendes dürfte wohl lauten:
Es hat sich gelohnt, wir haben mit großem Einsatz gearbeitet und manches gelernt. Wir stellen aber auch fest, wie anstrengend es ist, wenn auch am Wochenende gearbeitet werden muss.
Sicher kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Der Freitagabend stand zur freien Verfügung, und am Samstag konnten Grillkünste demonstriert werden, wobei das Wetter freundlicher-weise mitspielte. Der Berichterstatter hatte jedenfalls das Gefühl, dass insgesamt immer gute Laune herrschte und mit einigen kleinen „Tiefs“ auch eine ganz beachtliche Kondition beim Arbeiten gezeigt wurde.
Die beigefügten Fotos sollen das Gesagte ein wenig illustrieren.
Ein herzlicher Dank an das Lehrerkollegium des AEG, das diese Maßnahme trägt, natürlich auch an die teilnehmenden Lehrkräfte!
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